Auch Wirtschaftsverbände unterstützen Kritik an SAP

DSAG fordert weiterhin optionales Support-Modell von SAP.
 
Die deutschsprachige SAP-Anwendergruppe, DSAG, findet die Probleme um die Erhöhung der Preise für den Support der ERP-Lösungen des Walldorfer Herstellers weiterhin ungelöst und fordert "Nachbesserungen" sowohl für die Anwender in Deutschland und Österreich wie auch in der rebellischen Schweiz.
 
Unterstützt wird die Forderung nach der Möglichkeit, zwischen einem günstigeren Standard-Support und dem von SAP nun vorgeschriebenen "Enterprise Support" wählen zu können, auch von gewichtigen deutschen Wirtschaftsverbänden. Dazu gehören gemäss DSAG der Bundesverband des Deutschen Gross- und Aussenhandels, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, der Unterverband der Stahlindustrie im Bundesverband Deutsche Industrie sowie der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels.
 
Das Angebot von SAP, den Wert des nun obligatorischen "Enterprise-Supports" messen zu lassen und allenfalls zu reagieren, muss sich gemäss DSAG "erst noch bewähren."
 
Der SAP-Anwenderverband "bedauert", wie es in einer Mitteilung von heute heisst, dass SAP "keine generelle Lösung für alle Kunden anbietet", die die erhöhten, aber auch teureren Leistungen des "Enterprise Support" nicht wollen. (hc)