Raiffeisen: Noch kein Entscheid betreffend DIALBA

Die 'SonntagsZeitung' schrieb gestern, dass die Raiffeisen-Banken Kosten senken müssen. Eine Sparmassnahme betreffe auch die Informatik: Ein Projekt zur Modernisierung der Genossenschaftsbanken werde nicht mehr vorangetrieben. Gemeint ist damit die seit langem geplante Ablösung der Frontend-Lösung DIALBA bei den Genossenschaftsbanken. Die Zeitung schreibt, bisher seien die Bankapplikationen in der Zentrale erneuert worden. "In einer zweiten Phase sollten die Genossenschaften mit der neuen Software von Avaloq ausgerüstet werden. Das 250-Millionen-Franken-Projekt ist nun bis auf weiteres auf Eis gelegt", heisst es da. Auf Anfrage von inside-it.ch teilt die Bank mit, dass sich bei dem Projekt zum Aufbau einer neuen Bankenplattform bei Raiffeisen aktuell "nichts geändert" habe. Der Fahrplan sehe nach wie vor so aus: "Wir haben Anfang 2009 unsere Zentralbankapplikation sowie den Handel erfolgreich und termingerecht auf Avaloq umgestellt. Derzeit sind wir dabei, auch den Zahlungsverkehr auf Avaloq umzustellen. Das Projekt wird 2011 abgeschlossen sein. Aufgrund der Erfahrungen aus diesen beiden Umstellungen werden wir auch die Einführung von Avaloq in den Raiffeisenbanken und der damit verbundenen Ablösung von DIALBA prüfen." (mim)