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Mittwoch, 28.10.2009
BKB: 70 Millionen Franken für Avaloq-Einführung

Die Einführung von Avaloq bei der Basler Kantonalbank kostete ungefähr 70 Millionen Franken. Dies sagte BKB-CIO Peter Gertsch in einem Interview mit der Online-Zeitung 'Moneycab'. Seit Projektbeginn bis Ende September wurde für die Migration des Kernbankensystems von RTC auf die modernere Zürcher Lösung total 189 Personenjahre, davon etwa 75 durch externe Fachkräfte, geleistet, so Gertsch.
 
Bereits bekannt ist, dass der Auftrag für den Betrieb des Kernbankensystems, des E-Bankings und der Bancomaten der BKB-Tochter Bank Coop nach der geplanten Einführung von Avaloq per Ende Mai 2010 von T-Systems zu Comit wechseln wird. T-Systems verlor im Mai bereits das schon gewonnen geglaubte Rennen um den Auftrag der Aargauischen Kantonalbank an Swisscom IT Services.
 
Die Arbeit wird den Projektteams bei der BKB und der Bank Coop auch nach der Einführung von Avaloq bei der Bank Coop nicht ausgehen. Denn bei der BKB wurde Avaloq Release 2.6 eingeführt, während es bei der Bank Coop Release 2.7 sein wird. 2011 sollen beide Banken auf den Release 3.11 gebracht werden und Avaloq soll als einheitliche Konzernplattform betrieben werden. Zudem gilt es, die AAM Privatbank zu integrieren.
 
Zu hohe Wartungsgebühren
Zum Schluss des Interviews spricht Gertsch den Software-Herstellern in Sachen Wartungsgebühren ins Gewissen: "Wenn die SW-Hersteller wie Avaloq, Oracle, SAP & Co. noch Wege finden, die ihren Kunden in Rechnung gestellten Lizenz- und Wartungsgebühren kontinuierlich zu senken, wären meine IT-Wünsche erfüllt." (hc)
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