HP lanciert Dienstleistungen, die kostspielige PC-Rollouts überflüssig machen sollen.
"If you can't beat them, join them". Unter dieses Motto subsumieren wir das neueste Service-Angebot des weltweit grössten PC-Herstellers Hewlett-Packard. Und zwar hat HP Dienstleistungen entwickelt, mit denen Kunden gemischte Umgebungen mit neueren und älteren PCs, virtuellen Desktops, virtualisierten Anwendungen aufbauen und betreiben können und ihre PC-Flotten auf Windows 7 migrieren können. Damit werden, so der verlockende Vorschlag von HP, grosse, einmalige PC-Roll-Out-Projekte überflüssig.
Für die Migration auf Windows 7 gibt es von HP drei neue Dienstleistungsangebote: Mit "End-user Segmentation" können Kunden herausfinden, welche Anwender mit virtuellen PCs und welche mit "richtigen" versorgt werden sollen. "Application Rationalization" hilft bei der Lösung von Kompatibilitätsproblemen und ermittelt, welche Anwendungen gestreamt werden könnten. Mit "Integrated Client Management" soll man die Migration auf virtuelle oder traditionelle Clients, die Erneuerung von Geräten und der Software-Updates
automatisieren können.
Schliesslich hat HP Dienstleistungspakete für die Virtualisierung PCs geschnürt. Eingesetzt wird Hard- und Software von HP, VMware, Citrix und Microsoft.
Ebenfalls in Zusammenhang mit der Virtualisierung von Clients - zweifellos einer der Megatrends der nächsten Jahre - hat HP eine neue Workstation im Blade-Format entwickelt, die mehr Leistung für sehr anspruchsvolle Anwendungen (z.B. 3D-Visualisierung) bietet. (hc)
(Interessenbindung: HP ist ein wichtiger Werbekunde und "Gold Sponsor" unseres Verlags.)