Der Softwarekonzern Microsoft will den Support seiner Software weiter vereinfachen und hat dazu eine erste Beta-Version von 'Fix it Center' veröffentlicht. Das Tool, das auf dem Computer installiert wird, soll nach gängigen Fehlern suchen und diese proaktiv beheben, und zwar, so Microsoft, "bevor sie sich zu wirklichen Problemen entwickeln". "Fix it Center" analysiert Hard- und Software des Computers und liefert danach individuell zugeschnittene Problemlösungsvorschläge. Ausserdem soll der Zugriff auf Support-Einträge erleichtert werden.
Der US-Konzern stellt bereits seit Anfang 2009 sogenannte "Fix-it-Dateien" für ausgewählte Support-Einträge zur Verfügung und will damit die Lösung von Problemen vereinfachen. Ein Klick auf die Datei nimmt die (vermeintliche) Problemlösung durch Änderungen in der Registry oder durch das Aktualisieren von Dateien vor. Mit dem "Fix it Center" geht Microsoft nun einen Schritt weiter und installiert eine Art "Problemüberwachung" auf den PCs der Kunden.
"Fix it Center" kann als Beta-Version
kostenlos heruntergeladen werden
und läuft unter Windows XP SP3, Vista, Windows 7 sowie Server 2003 und 2008. Für den Einsatz der Software ist eine Windows-Live-ID sowie die .Net-2.0-Laufzeitumgebung nötig. (bt)