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Freitag, 08.07.2011
Wenig (und doch zu viel) Malware auf Schweizer Computern

Jeder dritte Computer in der Schweiz verseucht.
 
Gemäss dem Quartalsbericht der Sicherheitsexperten von Panda Labs figuriert die Schweiz auf Platz 2 derjenigen Länder, welche die tiefste Rate an mit Malware infizierten Computern aufweist. Zwar kann man sich über das gute Abschneiden der Schweiz freuen, in absoluten Zahlen aber ist die Infektionsrate trotzdem erstaunlich hoch. So sind in der Schweiz gemäss Panda 29,02 Prozent aller Computer mit Malware verseucht. Besser als die Schweiz schneidet nur Schweden mit einer Rate von 27,29 Prozent ab.
 
Am meisten Infektionen meldet das spanische Sicherheitsunternehmen aus China, wo auf 61,33 Prozent aller Computer Malware zu finden ist, gefolgt von Thailand (56,67 Prozent), Taiwan (52,92 Prozent) und der Türkei (51,75 Prozent).
 
Für Panda war das zweite Quartal des Jahres "eines der schlimmsten Quartale", die man überhaupt je registriert habe. Insbesondere die Attacken von Hackergruppen wie Anonymous und LulzSec auf Sony, Sega, Citigroup und andere hätten zu einer Verschlechterung der Sicherheitslage im Internet geführt und die Grenzen zwischen politischen Attacken ("Hacktivism") und Kriminalität verwischt. Statt friedliche Proteste, wie die Hacker ihre Aktivitäten nannten, hätten sie ihre Aktionen bewusst illegal durchgeführt, um finanzielle Schäden anzurichten. (bt)
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