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Mittwoch, 05.10.2011
Browser: Bald mehr Chrome als Firefox

Erst vor drei Jahren hat Google mit Chrome einen eigenen Webbrowser lanciert, der sich mittlerweile als valable Alternative zu den bekannten und verbreiteten Explorer, Firefox, Safari und Co. etabliert hat. Browser sind für Internet-Anbieter von strategischer Bedeutung, weil man über dieses Eingangstor die eigenen Services anpreisen kann. Bestes Beispiel ist der Erfolg des Social Networks Google+, das von Google auf der ansonsten spartanischen Such-Hauptseite beworben wurde.
 
Laut neusten Statistiken könnte Chrome nun bald den Open-Source-Browser Firefox überholen. Im September verlor Firefox weiter Marktanteile und kam laut StatCounter auf 26,79 Prozent. Chromes Marktanteil wuchs derweil auf 23,61 Prozent. StatCounter geht davon aus, dass Chrome Firefox noch dieses Jahr überholen und im Dezember hinter dem Explorer die Nummer zwei sein könnte. Chrome werde 26,6 Prozent, Firefox 25,3 Prozent Marktanteil haben.
 
Weiterhin an der Spitze mit einem Marktanteil von 41,66 Prozent befindet sich der Internet Explorer von Microsoft. Allerdings entspricht dies dem tiefsten Explorer-Marktanteil seit über einem Jahrzehnt. StatCounter glaubt, dass der Explorer bis Ende Jahr auf 40 Prozent fallen wird.
 
Messungen von Webbrowser-Statistiken sind umstritten. Net Applications geht zum Beispiel davon aus, dass Chrome erst Mitte 2012 Firefox überholen wird. Die Besucherstatistik von inside-it.ch zeigt übrigens ein ganz anderes Bild: Über 40 Prozent der Leserinnen und Leser surfen mit dem Explorer, 31,8 Prozent mit Firefox und 8 Prozent mit Safari. Chrome kommt bei uns auf einen "Marktanteil" von bloss 6,6 Prozent. (mim)
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