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Montag, 14.11.2011
Apples "Batterygate"

Apple hat seit einigen Wochen Probleme mit den Akkus des neusten iPhones. Nach dem Antennenproblem beim iPhone 4 im Vorjahr ("Antennagate") könnte Apple nun in ein "Batterygate" geraten, wie das neuste Problem von den Medien genannt wird.
 
Nach dem Launch des iPhone 4S Mitte Oktober hatten sich vermehrt Nutzer über den schwachen Akku beklagt. Letzte Woche wollte Apple mit einem Update auf iOS 5.0.1 für das eben erst lancierte neue Betriebssystem iOS 5 das Problem lösen, doch der Akku ist laut Angaben von Usern nach wie vor sehr schnell leer. Betroffen sind offenbar nicht nur Besitzer des iPhone 4S, sondern auch Nutzer älterer iPhone-Versionen sowie des iPad 2 und des iPod Touch. Unklar ist, wie viele User diese Probleme haben.
 
Als wäre das Akku-Problem der Cashcow nicht genug, kämpft der Konzern aus Cupertino auch mit einem weiteren Akku-Problem bei älteren iPods. Da Überhitzungsgefahr bei der ersten Generation des Musikplayers iPod nano besteht, hat Apple nun ein "Ersatzprogramm" gestartet. Die Geräte wurden zwischen 2005 und 2006 verkauft. Schon 2009 hatte Apple bei den iPods Batterieprobleme.
 
Akku-Rückrufe können für Elektronikhersteller kostspielig und imageschädigend werden. 2006 war Sony wegen fehlerhafter Akkus monatelang in der Kritik und geriet sogar in die roten Zahlen. (mim)
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