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Mittwoch, 14.12.2011
Microsoft: Zahl der kritischen Sicherheitslücken hat weiter nachgelassen

Microsoft hat gestern die Security-Updates des Monats Dezember veröffentlicht und damit den letzten "Patch-Day" dieses Jahres hinter sich gebracht. Von den 13 Sicherheitsproblemen, die damit behoben werden, stuft Microsoft drei als kritisch ein. Eine davon ist ein Leck im Windows-Kernel, das beim Umgang mit TrueType-Schriften eintreten kann. Diese Lücke wird unter anderem vom "Stuxnet-Bruder" "DuQu" ausgenutzt, der seit einigen Wochen sein Unwesen treibt.
 
In einem Kommentar zu den Security-Trends des Jahres weist der Microsoft-Security-Experte Mike Reavey darauf hin, dass die Zahl der als kritisch eingestuften neu gefundenen Sicherheitslücken, die Microsoft stopfen musste, dieses Jahr weiter nachgelassen hat. Von den 99 Sicherheitslücken dieses Jahres wurden 32 als kritisch eingestuft. Dies ist der tiefste absolute Wert seit 2005, prozentual gesehen sogar der tiefste Wert seit 2004. Der Anteil der kritischen Lücken lag von 2006 bis 2009 jeweils bei knapp 60 Prozent. Bereits letztes Jahr fiel er aber deutlich, auf damals rund 35 Prozent. (hjm)
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