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Mittwoch, 21.12.2011
Swisscom ändert Berner Glasfaservertrag

Wie in Basel: Investitionsschutz-Klausel gestrichen, beide Partner kriegen Layer1-Zugriff und der Ausgleichszahlungsmechanismus greift erst nach Abschluss der Grunderschliessung.
 
Swisscom scheint die Einwände der Wettbewerbskommission (Weko) in Sachen Glasfaserkooperationen ernst zu nehmen und setzt die Wünsche zügig um. Nachdem Anfang November der Vertrag in Basel entsprechend angepasst wurde, konnte sich Swisscom nun auch mit Energie Wasser Bern einigen, wie der Telekom-Provider mitteilt.
 
Wie in Basel sind nun auch in Bern die Klauseln bezüglich Investitionsschutz (Schutz gegen mögliche Dumpingpreise der Elektrizitätswerke) sowie Layer1-Exklusivität gestrichen worden. Somit können auch in Bern beide Partner neu die unbeleuchtete Glasfaser anbieten. Gleichzeitig wurde wie in Basel der Ausgleichszahlungsmechanismus präzisiert: Dieser greift nun frühestens nach Abschluss der Grunderschliessung. Swisscom und Energie Wasser Bern sind überzeugt, mit diesen Änderungen den wesentlichen Forderungen des Weko-Sekretariates nachzukommen.
 
Swisscom und Energie Wasser Bern investieren über 170 Millionen Franken in den Glasfaserausbau in Bern. Ende Jahr soll bereits ein Drittel der Berner Bevölkerung Zugang zum Glasfasernetz haben. (mim)
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