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Mittwoch, 11.01.2012
Viele ETH-Spin-offs aus dem IT-Bereich

Aus der ETH Zürich entstanden letztes Jahr ein halbes Dutzend Spin-offs, die sich unter anderem mit intelligenten Spam-Filtern, Android-App-Management oder etwa Software für Energieversorger beschäftigen.
 
Es sei ein erfolgreiches Spin-off-Jahr 2011 gewesen, schreibt die ETH Zürich heute in einer Mitteilung. ETH-Angehörige hätten im letzten Jahr 22 Spin-off-Firmen gegründet. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 20. Insgesamt gingen in den letzten fünf Jahren 110 Spin-offs aus der ETH Zürich hervor.
 
Wie immer befinden sich unter den Neugründungen viele Firmen, die im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik tätig sind. Wie die aktuelle Liste der ETH-Spin-offs zeigt, kann man - mindestens - fünf Firmen dem ICT-Bereich zuordnen: Das Unternehmen Frontdam entwickelt Spam-Filter basierend auf Modellen der Absender statt basierend auf Inhalten. Appaware (42matters) überwacht die App-Aktivitäten auf Android-Plattformen. REP ReClimate Energy Partners entwickelt Software und Dienstleistungen für die Planung von Windparks. Stonepine Labs (ehemals Projekt Neptun) verkauft Computerhardware an Studierende und Entwine hat ein System zur Aufzeichnung von Vorlesungen entwickelt. Nicht dem Bereich ICT zugeordnet aber dennoch in diesem Umfeld tätig ist Ben Energy. Das Unternehmen bietet Beratung und Softwareentwicklung für CRM bei Energieversorgern an.
 
Die ETH weist im Übrigen darauf hin, dass Jungunternehmen der ETH im vergangenen Jahr von diversen Organisationen ausgezeichnet wurden. ETH-Spin-offs gewannen unter anderem den Swiss Technology Award, den Swiss Economic Award und den ZKB-Pionierpreis. Aus dem ICT-Bereich erwähnenswert ist etwa die Platzierung von Dacuda (Scanner-Maus) in der Top 100 von Red Herring oder auch die Übernahme von Procedural durch Esri. (Maurizio Minetti)
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