Wie Handy-Gespräche abgehört werden

Und was man dagegen tun kann. Gastautor Christoph Jaggi beschreibt, wie Mobilfunkgespräche abgehört werden können, wie man sich dagegen schützen kann und gibt einen kurzen Einblick in den Markt für Mobilfunk-Verschlüsselungslösungen.
 
"Die Verschlüsselung von Telefongesprächen über Handynetze ist relativ einfach zu knacken", schreibt unser Gastautor Christoph Jaggi in seinem neuesten Feature-Beitrag. Denn Handy-Gespräche kann man mit so genannten IMSI-Catchern (IMSI steht für International Mobile Subscriber Identity) abhören, die auf dem Markt angeboten werden und für die es sogar einen Schweizer Hersteller gibt.
 
Und dann noch Spyware
Handelsübliche IMSI-Catcher funktionieren nur mit GSM-Netzen, nicht aber bei der Telefonie über UMTS-Netze. Doch auch dafür gibt es bereits eine "Lösung" des deutschen Kommunikationsspezialisten Rohde & Schwarz.
 
Moderne Smartphones sind zudem durch Spyware - also Spionage-Software, die als "App" auf das Gerät geschmuggelt wurde, gefährdet.
 
Wie man sich schützt
Um sich vor dem Abhören von Gesprächen auf Mobilfunknetzen zu schützen, gibt es verschiedene Lösungsansätze, die Jaggi beschreibt. So gibt es hardwaremässig abgesicherte Mobiltelefone - eine Lösung, die wohl eher nur für spezialisierte Organisationen wie Geheimdienste verwendet wird, man kann Sprache bereits im Headset verschlüsseln oder man verwendet einen sicheren VoIP-Client auf dem Smartphone.
 
Lesen Sie in unserem exklusiven Feature-Artikel Mobile Telefongespräche: Leicht abhörbar welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Lösungen haben, was für Firmen zu beachten sind und wie sich der Markt heute präsentiert. (Christoph Hugenschmidt)