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Montag, 05.03.2012
Bund will frei zugängliche Meteodaten

Der Bundesrat hat am Freitag die Botschaft für die Reform von MeteoSchweiz verabschiedet. Mit der vorgesehenen Totalrevision des Meteorologiegesetzes sollen sämtliche Basisdienstleistungen sowie Wetter- und Klimadaten des staatlichen Wetterdienstes künftig kostenlos zur Verfügung stehen.
 
Die "Öffnung" solcher Daten ist ein Hauptanliegen des Anfang Jahr gegründeten Vereins Opendata.ch. Kritisiert wird die geplante Neuausrichtung von MeteoSchweiz hingegen etwa vom Verband Schweizer Meteo Anbieter (SMA). Durch die geplante Gratis-Abgabe der Wetter- und Klimadaten werde der kommerzielle Druck auf MeteoSchweiz massiv zunehmen, heisst es in einer Mitteilung. MeteoSchweiz plane deshalb bereits heute, die kommerziellen Aktivitäten zulasten der privaten Schweizer Wetteranbieter auszubauen. Deshalb seien rund 150 Arbeitsplätze im privaten Sektor gefährdet, so der SMA.
 
Die privaten Wetterdienste verlangen, dass der Bundesrat das Gesetz überarbeitet und verfassungskonform ausgestaltet. Opendata.ch hingegen begrüsst die geplante Refom. (mim)
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