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Donnerstag, 12.04.2012
Nokia Siemens Schweiz streicht über 40 Jobs

Weiterer Stellenabbau bei NSN Schweiz. Der Telco-Ausrüster will sich auf den wachsenden Bereich mobiler Breitbandnetze konzentrieren.
 
Bei Nokia Siemens Networks (NSN) Schweiz kommt es erneut zu einem Stellenabbau. Der Telekomausrüster, der bei der Gründung vor fünf Jahren 400 Mitarbeitende in der Schweiz beschäftigte, ist mittlerweile auf eine Belegschaft von 220 Stellen geschrumpft. Davon sollen jetzt weitere 20 Prozent, also mehr als 40 Jobs, gestrichen werden, wie NSN-Sprecherin Daniela Ridder gegenüber inside-it.ch sagt. Der seit Jahren kriselnde Konzern hatte Ende November 2011 den Abbau von weltweit 17'000 Stellen bekannt gegeben. Später stieg die Zahl auf über 20'000. Das deutsch-finnische Joint Venture leidet unter der Konkurrenz chinesischer Anbieter wie Huawei und ZTE. Erst kürzlich hatte sich Swisscom beim Aufbau des neuen Mobilfunknetzes gegen Nokia Siemens entschieden.
 
NSN Schweiz wolle dieses Jahr "die nötigen Schritte unternehmen, um unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern", so Ridder in einem E-Mail. Der Entscheid zum Stellenabbau sei das Ergebnis eines Konsultationsverfahrens, das Ende Februar beendet worden sei. Es sei geplant, die Restrukturierung, die alle Schweizer Niederlassungen betrifft, bis Ende dieses Jahres abzuschliessen.
 
NSN Schweiz sagt, man sei sich bewusst, dass dies für die betroffenen Mitarbeitenden eine einschneidende Entscheidung sei. Man versuche, die Angestellten mit Hilfe eines Sozialplans und anderer Massnahmen zu unterstützen. "Die geplante Restrukturierung legt den Grundstein für finanzielle Stabilität und damit für ein nachhaltiges Unternehmen", betont Ridder. Mit der Konzentration auf mobile Breitbandnetze fokussiere man sich auf einen Wachstumsmarkt. (Maurizio Minetti)
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