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Donnerstag, 26.04.2012
Alcatel-Lucent tiefer in den Miesen

Alcatel-Lucent leidet wie der Mitbewerber Ericsson darunter, dass europäische Telcos nur zögerlich neue Investitionen tätigen. Hinzu kommt ein schleppender Geschäftsverlauf in den USA. Vor diesem Hintergrund präsentierte Alcatel-Lucent heute schlechte Quartalszahlen, die an der Börse gar nicht gut ankamen.
 
Unter dem Strich verdiente der Telco-Ausrüster im vergangenen Quartal zwar 398 Millionen Euro, doch nur aufgrund einer Gutschrift von 659 Millionen Euro im Zuge des Verkaufs der Genesys-Einheit. Der operative Verlust wuchs hingegen von 64 auf nunmehr 289 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 12 Prozent auf 3,21 Milliarden Euro. Die Bruttomarge erreichte mit 30,3 Prozent den tiefsten Punkt seit der Entstehung des Unternehmens vor sechs Jahren.
 
CEO Ben Verwaayen sagte, dass die Unsicherheiten in Europa weiterhin hoch seien. In Nordamerika könne man eine Beschleunigung der Transition von CDMA auf LTE beobachten. Trotzdem sanken die Umsätze in Nordamerika um 12 Prozent. Konkurrent Ericsson hingegen machte in Nordamerika gute Geschäfte. (mim)
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