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Freitag, 27.04.2012
Open-Source-Offensive in der Stadt Bern

Die Verwaltung der Bundesstadt soll möglichst auf Open-Source-Software umstellen - dies die Forderung diverser Berner Parlamentarier rund um den bekannten Microsoft-Kritiker Matthias Stürmer. Das Stadtberner Parlament hat nun eine Interfraktionelle Gruppe Digitale Nachhaltigkeit gegründet, ganz nach dem Vorbild der nationalen Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit (PGDN), die es bereits seit drei Jahren gibt. An der gestrigen Gründungssitzung nahmen von den insgesamt 80 Stadträtinnen und Stadträte rund 20 Parlamentarier diverser Parteien teil.
 
Erklärtes Ziel der neuen Berner Gruppierung ist es, die Abhängigkeit von Softwareanbietern zu senken. Die überparteiliche Gruppe will sich aber kritisch mit den Chancen und Risiken von Open Source Software auseinandersetzen, heisst es in einer Mitteilung. Als weitere Themen stehen die Freigabe von digitalen Daten der Stadtverwaltung zur Schaffung von mehr Transparenz oder generell die Förderung des öffentlichen Zugangs zu Wissensgütern auf der Agenda. (mim)
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Kommentare:
gianni basso 28.04.2012 13:06 "...Erklärtes Ziel der neuen Berner Gruppierung ist es, die Abhängigkeit von Softwareanbietern zu senken..."
 
LOL - da wünsche ich beim Wechsel in die Open Source Abhängigkeit viel Glück und sehr gute Nerven.
egger chris 28.04.2012 14:02 Dabei sind die Risiken wesentlich höher einzustufen als die Chancen. Man sollte die schlechten Erfahrungen, welche andere Verwaltungen und Firmen mit Open-Source gemacht haben, sehr viel ernster nehmen.
 
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