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Donnerstag, 24.05.2012
Wieder Entlassungsrunde bei Hewlett-Packard

Schlechte Zahlen und Meg zückt das Job-Messer: 27'000 Mitarbeitende sollen gehen.
 
Der Markt ist entzückt: Der Preis der Aktie des weltweit grössten Computerherstellers Hewlett-Packard machte heute einen Freudensprung von 11 Prozent im ausserbörslichen Handel. Grund: HP hat die Erwartungen des Marktes bezüglich Gewinn und Umsatz des letzten Quartals des Geschäftsjahres geschlagen. HP setzte in den drei Monaten zwischen Februar und April 2012 29,92 Milliarden Dollar um und machte einen Gewinn von 1,6 Milliarden. Das ist zwar weniger als vor einem Jahr aber mehr, als man allgemein erwartet hat.
 
Fast jeder zehnte HP-Angestellte muss gehen
Hewlett-Packard hat nicht nur Geschäftszahlen veröffentlicht, sondern HP-Chefin Meg Whitman hat auch einen massiven Stellenabbau bekannt gegeben. Bis Ende 2014 will der Konzern 27'000 Stellen abbauen. Fast jeder zehnte HP-Angestellte (genau: 8 %) muss gehen.
 
Man erwarte Einsparungen von drei bis dreieinhalb Milliarden Dollar per Ende 2014 von diesem Stellenabbau, heisst es in einer Medienmitteilung aus dem kalifornischen Konzernhauptsitz von Mittwoch-Nacht. Die Mehrheit des Geldes aus den Einsparungen sollen in die Firma, insbesondere in Forschung und Entwicklung in Hype-Themen wie Cloud-Computing, Analytics und Branchenorientierung, investiert werden, so die Mitteilung.
 
Wie die HP-Abteilung für Investor News schreibt, wird der Stellenabbau bis 2014 etwa 3,5 Milliarden Dollar kosten. Zum Vergleich: Der (sinnlose) Kauf von Palm kostete 1,2 Miliarden, der Software-Hersteller Autonomy kostete 12 Milliarden und Mercury 4,5 Milliarden Dollar. (hc)
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