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Dienstag, 26.06.2012
Teurere Hotels für Apple-Besitzer?

Wer surft, gibt viel über sich preis und das nicht immer zum eigenen Vorteil, denn immer mehr Unternehmen nutzen das für sich aus. So hat das US-Reiseunternehmen Orbitz dem 'Wall Street Journal' bestätigt, dass es Nutzern von Apple-Computern teurere Hotelzimmer anbietet als Windows-Usern, denn Apple-Besitzer, so glaubt man anscheinend, bezahlen schliesslich gerne mehr.
 
In der Fachsprache heisst es "Data Mining" und das bedeutet nichts anderes als "Datenauswertung". Dieser Instrumente bedienen sich verschiedene Unternehmen, so auch Orbitz, welches herausgefunden hat, dass Apple-Besitzer gerne in Luxushotels logieren. Deshalb bekommen Mac-Besitzer die passenden - 30 Prozent teureren - Angebote auf den Bildschirm gespickt, im Gegensatz zu den Windows-Nutzern, wie das 'Wall Street Journal" schreibt. "Wir hatten das schon geahnt und konnten das anhand unserer Daten bestätigen", sagte Orbitz-Technikchef Roger Liew dem 'Wall Street Journal'.
 
Es sei erst der Anfang der Datenauswertung im Hinblick auf unterschiedliche Angebote zwischen Mac- und PC-Nutzern, heisst es weiter von Seiten Orbitz gegenüber dem 'Wall Street Journal'. Orbitz habe bereits 2009 mit der Datensammlung begonnen. Zudem erhofft sich das angeschlagene Reiseunternehmen damit einen höheren Profit. Letztes Jahr musste es einen Verlust von fast 40 Millionen Dollar hinnehmen. Das nächste Ziel sei es, herauszufinden ob Apple-Nutzer auch in Bezug auf Mietwagen und Flugbuchungen andere Präferenzen hätten. Da stellt sich die Frage, lohnt es sich ein Mac-Nutzer zu sein? (hal)
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