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Freitag, 29.06.2012
Zuger Kantonalbank migriert auf Finnova

Auch die Zuger Kantonalbank verabschiedet sich vom "Best-of-Breed"-Modell und migriert nächstes Jahr auf die Kernbankensoftware von Finnova. IT-Dienstleister noch nicht bestimmt.
 
Ende des vergangenen Jahres hatte sich die Transaktionsbank InCore entschieden, ihr "Best-of-Breed"-Modell aufzugeben und stattdessen auf eine einzige Kernbankensoftware zu migrieren - auf jene des Lenzburger Softwareherstellers Finnova. Abgelöst werden Komponenten von IBM, SAP und Legando.
 
Zu den Kunden von InCore zählt auch die Zuger Kantonalbank. InCore betreibt für die Bank den Wertschriftenhandel auf Basis von Legando, nicht aber die eigentliche Kernbankenplattform SAP. Als Betriebspartner setzt die Bank derzeit auf IBM. CSC ist der Applikationsmanager.
 
Die Zuger Kantonalbank hatte bereits Anfang dieses Jahres anlässlich der Bilanzmedienkonferenz darüber informiert, dass man die auf SAP basierende Bankenplattform auf künftige Anforderungen prüfe. Nun hat sich die Bank für Finnova entschieden, wie es in einem Statement gegenüber inside-it.ch heisst. Umfangreiche Analysen und Systemevaluationen hätten zu diesem Entscheid geführt, heisst es.
 
Die Implementierung von Finnova bei der Zuger Kantonalbank erfolgt im Verlauf des nächsten Jahres. Noch nicht entschieden ist aber, mit welchen IT-Dienstleistern die Bank kooperieren wird. "Mit den künftigen Vertragspartnern bezüglich der neuen Bankenplattform Finnova sind wir in Vertragsverhandlungen. Deshalb nennen wir die Partner vorläufig nicht", so die Bank gegenüber inside-it.ch. Wie viel die Zuger Kantonalbank für die Migration budgetiert hat, wollte das Unternehmen nicht verraten.
 
Was InCore betrifft, haben bereits drei Zürcher Banken auf Finnova migriert. Drei weitere Kunden, darunter Maerki Baumann, sollen noch dieses Jahr folgen. Nur die Falcon Private Bank hat sich unlängst nach einem gescheiterten InCore-Projekt entschieden, auf Avaloq von B-Source zu migrieren. (Maurizio Minetti)
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