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Freitag, 29.06.2012
Orange zündet den LTE-Turbo

Der Provider Orange verzichtet auf eine Beschwerde nach der umstrittenen Mobilfunkfrequenz-Auktion und beginnt mit dem LTE-Aufbau.
 
Noch Ende Mai gab sich Orange bezüglich der Einführung der neuen Mobilfunktechnik LTE zurückhaltend. Zwar hat der drittgrösste Schweizer Mobilfunkprovider Anfang Jahr entsprechende Lizenzen ersteigert, doch im Vergleich zu Swisscom und Sunrise hat Orange weniger investiert und deshalb auch schlechtere Frequenzen erhalten.
 
Nun teilte Orange mit, dass man auf eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen die Auktion der Mobilfunkfrequenzen verzichte, damit man mit dem Ausbau des Mobilfunknetzes beginnen könne. Orange und Sunrise hatten nach der Auktion angekündigt, sich möglicherweise gegen die Preisgestaltung der Auktion zu wehren. Sie kritisierten, dass die Kommunikationskommission (Comcom) im Nachhinein die Zahlungskonditionen geändert hatte. Vor der Auktion hiess es, der Preis sei innert 30 Tagen zu bezahlen. Nachher hingegen erlaubte die ComCom eine Ratenzahlung. Die Beschwerdefrist läuft aber noch bis zum 6. Juli und Sunrise hat sich laut Schweizer Radio DRS noch nicht definitiv dafür oder dagegen entschieden.
 
Orange plant nun gemäss der Pressemitteilung, noch in diesem Jahr in bis zu zehn Städten LTE-Demoplattformen anzubieten. Im Frühjahr 2013 können ausgewählte Kunden 4G dann zu Hause testen. Der 4G-Rollout ist im Laufe des nächsten Jahres in bis zu sechs Städten geplant. Orange investiert nach eigenen Angaben über 700 Millionen Franken in die Modernisierung sowie den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes. (mim)
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