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Donnerstag, 05.07.2012
Frisches Blut für den ausgetrockneten IT-Markt

467 Informatik-Lehrabgänger im Kanton Zürich.
 
Laut einer Medienmitteilung des Zürcher ICT-Lehrbetriebsverbands hat Stefanie Wehrle als Gesamtbeste des Kantons Zürichs ihre Informatik-LAP mit Fachrichtung Applikationsentwicklerin mit einem Durchschnitt von 5,7 abgeschlossen. Die drei gleichplatzierten mit ebenso einer Gesamtnote von 5,7 heissen René Grässli, Michael Stutz und Roman Zanettin. Zwei der drei Männer haben die Berufslehre für Erwachsene bei der ZLI absolviert und einer die Privatschule WISS. Stefanie Wehle bekommt einen jährlich ausgesetzten Preis der ZHAW School of Engineering für ein Bachelor Studium. Sie absolvierte die klassische vierjährige Berufslehre bei Swiss Re.
 
Diese Tage dürfen weitere 467 ICT-Berufsleute ihr Fähigkeitszeugnis entgegen nehmen. Wieder einige Berufsleute mehr, die gegen den Fachkräftemangel im Berufsfeld ICT wirken. Ein Drittel aller ICT-Beschäftigten in der Schweiz sind im Grossraum Zürich tätig, das heisst eine von 15 Personen oder 6,8 Prozent der Erwerbstätigen in Zürich sind ICT-Beschäftigte.
 
Der ICT-Lehrbetriebsverband ist überzeugt, dass die heutigen Grundbildungsabsolvent/-innen die morgigen Fachhochschulstudent/-innen sind. Die jährliche Umfrage bei den Absolvent/-innen zeigt, dass 27 Prozent von ihnen ein Studium planen oder sich schon eingeschrieben haben. Zusätzliche 17 Prozent nehmen die nachträgliche Berufsmaturität in Angriff und werden später ein Studium anstreben, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Branche könne sich also auf sehr gut qualifizierten Nachwuchs freuen. Dies beweise, dass das duale Bildungssystem genau das ausbilde, was die Wirtschaft brauche. (hal)
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