Glasfaservertrag auch in St. Gallen geändert

Swisscom und die Stadt St. Gallen haben einen abgeänderten Vetrag zum Ausbau des St. Galler Glasfasernetzes unterschrieben. Die Änderung des vor knapp drei Jahren abgeschlossenen Zusammenarbeitsvertrags wurde notwendig, nachdem die Wettbewerbskommission (Weko) die Verträge zwischen Swisscom und verschiedenen lokalen Energieversorgern in St. Gallen und anderen Schweizer Städten beanstandet hatte.
 
Die Vertragspartner haben nun die gleichen Änderungen angebracht, wie schon in Basel, Bern, Luzern oder Zürich. Insbesondere wurde die "Layer1-Exklusivität" gestrichen: Nicht nur die St. Galler Stadtwerke sondern auch Swisscom können nun Drittunternehmen eine unbeleuchtete Glasfaser zur Miete anbeiten. Auch der sogenannte Investitionsschutz - rückwirkende Ausgleichszahlungen, wenn die Marktanteile der Partner gewisse Grenzen über- oder unterschreiten - wurden gestrichen. (hjm)