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Freitag, 06.07.2012
Swisscom erneut im Visier der Weko

Ausschreibung der Post aus dem Jahr 2009 holt Swisscom ein.
 
Der Schweizer Telekom-Marktführer Swisscom sieht sich erneut mit einer Ermittlung der Wettbewerbskommission (Weko) konfrontiert. Wie die 'Handelszeitung' schreibt, hat die Weko eine Vorabklärung gegen Swisscom aufgrund einer Ausschreibung der Post aus dem Jahr 2009 eröffnet. Es geht um den Verdacht des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung.
 
Der gelbe Riese schrieb damals Breitbandanschlüsse für Postfilialen und Postomaten aus. Alle Wettbewerber, die eine Offerte einreichen wollten, mussten aufgrund des Zugriffs auf das historische PTT-Anschlussnetz Vorleistungen bei Swisscom beziehen, schreibt die 'Handelszeitung'. Von Sunrise verlangte Swisscom 25 Millionen Franken. Daraufhin offerierte Sunrise für fast 30 Millionen Franken, während Swisscom einen Preis von 20,5 Millionen Franken bot. Die Post entschied sich für Swisscom.
 
Swisscom-Medienchef Sepp Huber sagte der 'Handelszeitung': "Wir haben in den über drei Jahren seit Mai 2009 verschiedene Male Stellung bezogen zu Fragen der Weko. Erst diese Woche wurde formell eine Vorabklärung eröffnet und uns ein weiterer Fragebogen der Weko zugestellt. Diese Vorabklärung soll zeigen, ob genügend Anhaltspunkte bestehen, um eine Untersuchung zu eröffnen. Somit ist alles offen." (mim)
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