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Dienstag, 10.07.2012
Apps spionieren ihre Besitzer aus

Laut einer Studie des Security-Anbieters Bitdefender greifen einige iOS-Apps unbemerkt auf Kontaktadressen zu. Rund 18,59 Prozent aller getesteten Anwendungen greifen auf Adressen sowie sämtliche Kontaktdetails der iPhone- und iPad-Besitzer zu, ohne vorher deren Einwilligung einzuholen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Somit könnten Dritte diese Informationen für ihre Zwecke nutzen oder an Unternehmen verkaufen. Der Handel mit Adressen und Telefonnummern biete ein lukratives Geschäft, heisst es weiter. Normalerweise greifen Apps nur auf Smartphone-Adressbücher zu, um Kontakte zu übertragen oder Social-Media-Kontakte hinzuzufügen.
 
Das "Location-Tracking" sei eine weitere Verletzung der Privatsphäre, schreibt Bitdefender. Mit dieser Technologie orten Apps das Smartphone und finden den aktuellen Standort des Besitzers. Im Normalfall wird das "Location-Tracking" für Services genutzt, die der Benutzer erlauben muss. Jedoch lokalisierten 41,41 Prozent der Anwendungen auch ohne Zustimmung den genauen Standort. Solche Daten könnten Dritte für Marketingzwecke missbrauchen.
 
Die Besitzer von iPhones und iPads nutzen Apps darüber hinaus zum Transferieren von Daten. Bitdefender rät zur Verschlüsselung von sensiblen Daten, denn dies reduziere das Risiko eines unerwünschten Zugriffs durch Dritte. Laut der Studie schützten jedoch nur 57,54 Prozent der Apps aus dem Analyse-Pool die Nutzer-Daten durch Verschlüsselung. (hal)
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