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Donnerstag, 12.07.2012
Schweizer Websites unter Beschuss

Zahl der Angriffe auf Schweizer Websites hat sich kürzlich verzehnfacht.
 
Switch registriert seit Anfang der Woche täglich zehnmal mehr Malware verbreitende Domains als üblich, berichtet heute die 'Neue Zürcher Zeitung'. Normalerweise werden täglich rund 30 Sites registriert, seit Anfang der Woche seien es jedoch 450, erklärt Serge Droz, Switch-Sicherheitsabteilungsleiter, gegenüber der 'NZZ'.
 
Als Grund dafür könnte ein sogenannter Zero-Day-Exploit für Parallels Plesk in Frage kommen, so die Zeitung weiter. Laut einem Sicherheitsexperten habe ein Hacker Informationen über eine Schwachstelle von Plesk, ein Tool womit man Internetseiten verwalten kann, in einem Forum verkauft.
 
Laut Droz geht Switch davon aus, dass diese Malware-Anhäufung in der Schweiz mit dem Plesk-Problem zu tun habe, so die 'NZZ'. "Wir erkennen zurzeit etwa sieben verschiedene Gruppierungen, welche diese Schwachstelle aktiv ausnutzen. Die Angreifer verteilen verschieden Typen von Malware – wie das Black-Hole Kit und der Trojaner Milicenso (die Printerbombe) – auf den gehackten Webseiten", wird der Leiter der Sicherheitsabteilung zitiert. (lvb)
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