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Montag, 16.07.2012
HP könnte lukrativen GM-Deal verlieren

Der Autohersteller aus Detroit will IT-Leistungen wieder insourcen. Nervosität in Palo Alto.
 
Der US-amerikanische Autobauer General Motors will den grössten Teil der IT-Aufgaben wieder inhouse betreiben. GM will in den nächsten drei bis fünf Jahren Tausende Softwareentwickler anheuern und ausgelagerte Arbeiten wieder selber übernehmen. Bislang hatte GM rund 90 Prozent der IT outgesourct - nun will man das Verhältnis umkehren.
 
Für die Umsetzung der neuen Strategie ist GM-Informatikchef Randy Mott zuständig. Er war früher CIO bei Hewlett-Packard. Der Entscheid hat nun ironischerweise auch Konsequenzen für HP. Das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Palo Alto ist der grösste Outsourcing-Partner von GM. Im Rahmen eines Service-Vertrags gibt GM jährlich rund 600 Millionen Dollar für Leistungen von HP aus. HP erbringt bereits seit einem Vierteljahrhundert Dienstleistungen für GM. Vor vier Jahren hatte HP zudem den IT-Dienstleister EDS übernommen. EDS gehörte zwischen 1984 und 1996 zum Detroiter Autokonzern.
 
Laut 'Reuters' handelt es sich beim Abkommen zwischen GM und HP um eines der grössten der IT-Industrie. Schon nur eine Dezimierung des Auftrages würde HP hart treffen, meinte ein Insider gegenüber der Nachrichtenagentur. (mim)
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