Technologie-Partner
Gold-Sponsor:
Mittwoch, 18.07.2012
Intel hofft auf Windows 8

Der Chip-Riese senkt aufgrund des schwachen PC-Marktes die Umsatzerwartungen für das laufende Jahr. Im Server-Geschäft läuft das Geschäft rund.
 
Nachdem der Intel-Rivale AMD vor einer Woche überraschend schwache Zahle und vor allem miese Aussichten präsentiert hatte, musste der Chip-Marktführer Intel nun ebenfalls die Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. Der Jahresumsatz von Intel soll nur noch um 3 bis 5 Prozent steigen. Bislang war das Unternehmen von einem Wachstum im hohen einstelligen Bereich ausgegangen.
 
Ultrabooks statt Tablets
Grund dafür ist die schwache Nachfrage nach Computern. Intel führt die schwache PC-Nachfrage auf das schwierige makroökonomische Umfeld zurück. Ausserdem horten viele PC-Hersteller Chips in Erwartung von Windows 8. Hinzu kommt eine strukturelle Veränderung im PC-Business: Kunden greifen vermehrt zu Tablets und weniger zu klassischen PCs. Wie AMD hat auch Intel diesen Trend bislang verschlafen. Stattdessen propagiert Intel die dünnen und leichten Ultrabooks. Doch der Absatz war bislang enttäuschend. Dies vor allem aufgrund der nach wie vor hohen Preise und der Tatsache, dass Konsumenten derzeit auf den Launch von Windows 8 im Oktober warten.
 
Intel musste für das zweite Quartal einen Gewinnrückgang um 4 Prozent auf 2,83 Milliarden Dollar hinnehmen. Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um 4 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar. In der Rechenzentrums-Sparte, die auch Chips für Server umfasst, wuchsen die Umsätze um 15 Prozent. In der PC-Unit wuchsen die Umsätze um 4 Prozent. (mim)
Kommentar schreiben
 
Newsletter abonnieren
E-Mail-Adresse
HOT Stories
Neu auf altText
Kolumnen
Features