AMD ist pessimistisch

AMD hatte bereits bei der Präsentation der vorläufigen Quartalszahlen auf ein schleppendes Geschäft hingewiesen. Die definitiven Zahlen bestätigen dies nun, obwohl der Umsatz mit einem Rückgang von 10 Prozent nicht so stark schrumpfte wie angenommen. Der Nettogewinn sank um rund 40 Prozent auf 37 Millionen Dollar. Grund für die schlechten Zahlen sind der schwache Absatz von Desktop-PCs sowie die allgemein kaufmüden Privatkonsumenten - sie kaufen lieber Tablets. AMD verwies insbesondere auf eine schwächere Nachfrage nach PCs in China und Europa.
 
CEO Rory Read sprach von einem enttäuschenden Quartal. Er erwartet auch für die kommenden Quartale schleppende Verkaufszahlen und geht davon aus, dass Marktforscher ihre Prognosen zum PC-Markt nach unten korrigieren werden. (mim)