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Mittwoch, 25.07.2012
Symantec-CEO Enrique Salem gefeuert

Symantec-CEO Enrique Salem
Der Gewinn im ersten Quartal ist um rund 10 Prozent gesunken und CEO Enrique Salem muss per sofort gehen.
 
Für den Securitysoftware-Hersteller Symantec ist es gerade nicht leicht: Das Unternehmen muss für das vergangene Quartal einen Gewinnrückgang um fast 10 Prozent auf 172 Millionen Dollar hinnehmen. Ausserdem tritt Symantec-Chef Enrique Salem (Foto) per sofort zurück, wie das Unternehmen heute verlauten lässt. Steve Bennett übernimmt nun neben der Stelle als Verwaltungsratspräsident auch noch den Chefsessel. Salem habe während den 19 Jahren bei Symantec einen bedeutenden Beitrag geleistet, einschliesslich der letzten drei Jahre als CEO, so Bennett.
 
Mit ungewöhnlich harten Worten meint der neue CEO, dass Symantec in letzter Zeit unter den Erwartungen gelegen habe, und dass es an der Zeit gewesen sei, etwas zu ändern. "Zwar sind in den letzten drei Jahren auf vielen Gebieten Fortschritte gemacht worden, aber der Verwaltungsrat hat entschieden, dass es im besten Interesse von Symantec war, eine Veränderung bei der Führung des Unternehmens vorzunehmen," lässt sich Bennett zitieren.
 
Der Security-Hersteller verzeichnet im ersten Quartal einen Umsatz von 1,7 Milliarden Dollar, was währungsbereinigt einem Wachstum von 4 Prozent entspricht. Die Bruttogewinnmarge ist im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent zurückgegangen. Immerhin: der Umsatz in der Region EMEA konnte währungsbereinigt um 3 Prozent gesteigert werden. (lvb)
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