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Donnerstag, 02.08.2012
Adieu Hotmail - Grüezi Outlook

Der Softwarekonzern Microsoft verpasst seinem E-Mail-Dienst einen neuen Namen: Outlook. Somit heisst der Service nun gleich wie das bekannte E-Mail-Programm, wie Chris Jones, Microsoft Corporate Vice President für Windows Live im Firmenblog verkündet hat. Hotmail gehörte zu den ersten E-Mail-Diensten im Internet, und wurde 1997 von Microsoft zwei amerikanischen Entwicklern abgekauft - 1999 zählte der Dienst bereits stolze 300 Millionen Nutzer und gehört auch heute noch zu den grössten.
 
Der neue Dienst ist auf Nutzer mobiler Geräte und sozialer Netzwerke zugeschnitten und ist schlicht gehalten. Microsoft hofft mit Outlook gegenüber Googles Gmail wieder Boden wett zu machen. Outlook ist mit Facebook und Co. vernetzt und Kontakte von einem dieser Social-Media-Plattformen können mit dem Outlook-Adressbuch abgeglichen werden. Ebenfalls soll mit einem E-Mail eines Nutzers dessen Kontext angezeigt werden, zum Beispiel die aktuelle Botschaft auf Twitter oder Facebook. Dokumente und Fotos lassen sich direkt anschauen und bearbeiten. Dafür erhalten die Nutzer aus ihrem E-Mail-Postfach heraus Zugriff auf die kostenlose Internetversion der Bürosoftware Microsoft Office.
 
Nutzer können bereits heute einen Blick auf Outlook.com werfen. Die alte Hotmail-Adresse könne man behalten, zusätzlich bekomme der Nutzer eine outlook.com-Adresse. (lvb)
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Kommentare:
Rainer Göllner 02.08.2012 20:32 "Hotmail gehörte zu den ersten E-Mail-Diensten im Internet"
 
Das klingt in der Berichterstattung dauernd so, kann aber irgendwie nicht sein: Die so ziemlich erste "Internet"-Übertragung überhaupt und die lange Zeit wichtigste Form der Internetnutzung, Jahrzehnte bevor es das "Web" gab, war E-Mail.
 
Soweit ich verstehe, war Hotmail eines der ersten Web-Interfaces für E-Mail.
 
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