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Donnerstag, 09.08.2012
Goldgrube Rechenzentrum

Als börsenkotierte Firma veröffentlicht der paneuropäische Rechenzentrumsbetreiber Interxion relativ genaue Geschäftszahlen. Und diese sind interessant. Denn das Rechenzentrums-Business - Interxion ist mit seinem RZ in Glattbrugg auch ein Player im Schweizer Markt - ist hochprofitabel.
 
Interxion setzte im zweiten Quartal 2012 68 Millionen Euro um - 13 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Löwenanteil der Einnahmen, 62 Millionen, sind wiederkehrend. Operativ verdiente Interxion 17 Millionen Euro, nach Kapitalkosten und Steuern blieben immerhin noch 8,7 Millionen Euro Reingewinn hängen. Damit erzielt Interxion mitten in der Euro-Krise einen Gewinn von 12 Prozent des Umsatzes.
 
Der RZ-Betreiber ist aber auch für Kreditgeber interessant. Interxion hat "Senior Secured Notes" (vorrangige, abgesicherte Obligationen) in der Höhe von 256 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis 2017 ausstehend und bezahlt dafür einen Zins von 9,5 Prozent. (hc
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Kommentare:
müller hugo 09.08.2012 13:24 Hohe Zinsen bekommt man doch nur für riskante Geldanlagen?
Oder ist das in der Schweiz auch anders, fragt sich ein deutscher Steuerzahler
 
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