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Dienstag, 21.08.2012
FIS Heer braucht neue Telekommunikationsgeräte

Die Schadensbegrenzung bei der Armee-Software FIS Heer beginnt. Vor 2018 werde sich nur wenig ändern, sagt das Verteidigungsdepartement.
 
Erst gestern berichteten wir über die 700 Millionen Franken teure Armee-Software FIS Heer (Führungsinformationssystem), die trotz Mängeln vom Verteidigungsdepartement VBS weiter am Leben erhalten werden soll.

Nun hat das VBS "in intensiver, sorgfältiger Detailarbeit" die Situation analysiert und sich mit den begangenen Fehlern und Varianten für das weitere Vorgehen auseinandergesetzt. In einem Bericht appelliert das VBS an die Sicherheitspolitischen Kommissionen. Besonders das "Einsetzen der finanziellen Mittel" habe man unter die Lupe genommen. Das ursprüngliche Ziel des mobilen Einsatzes sei nun frühestens mit der Beschaffung neuer Telekommunikationsgeräte und nicht vor 2018 möglich, schreibt VBS heute in einer Mitteilung.
 
In Anbetracht der aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen habe sich der Chef VBS in Absprache mit dem Armee-Chef sowie dem Rüstungschef für eine "temporäre Reduktion der Einsatztiefe entschieden", das heisst untere Hierarchiestufen der Armee sollen vorläufig nicht mit FIS Heer ausgerüstet arbeiten. Damit bestätigen sich die Medienberichte von vergangenem Samstag. Allerdings werde das System weiterhin für grosse Organisationen mit stationärem Einsatz aktiv und umfassend genutzt. (hal)
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