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Mittwoch, 05.09.2012
Neue Macs für Wintis Sekundarschüler

Winterthurer Stadtrat beantragt 1,6 Millionen für die Erneuerung der ICT-Infrastruktur der Sekundarschulen. Open-Source-Diskussion ist absehbar.
 
Die Stadt Winterthur will die Sekundarschulen mit neuen Computern, Druckern und einem schnelleren Netzwerk ausstatten und zudem die Betreuung der Infrastruktur professionalisieren. So will "Winti" 850 iMacs, 42 Notebooks sowie neue Server beschaffen und das Netzwerk erneuern. Das Projekt soll Investitionen von 1,6 Millionen Franken auslösen und ab 2013 jährlich Kosten von 142'000 Franken verursachen. Der Löwenanteil der Investitionskosten, nämlich etwas über eine Million Franken, entfällt auf die neuen Macs und Apple Notebooks. Die Drucker werden geleast.
 
Zudem werden nicht mehr LehrerInnen für die Betreuung der komplexer werdenden Infrastruktur verantwortlich sein, sondern externe Fachpersonen.
 
Rechnet man die wiederkehrenden Kosten und die Abschreibungen zusammen, so kostet die IT-Ausrüstung der Sekundarschulen 465'000 Franken pro Jahr, was 0,175 Prozent der zu erwartenden Steuererträgen entspricht, wie dem 13-seitigen Antrag des Winterthurer Stadtrats zu entnehmen ist.
 
Der Antrag geht nun in die Kommissionen des Winterthurer Grossen Rates, bevor er in dem städtischen Parlament vorgelegt wird. Dort wird dann wohl wieder einmal die Frage auftauchen, ob Winterthur nicht besser Linux-PCs statt "teure" Macs beschaffen sollte. Der Winterthurer IT-Fachmann und SP-Parlamentarier Fredy Künzler twitterte gestern (etwas seufzend): "Die Opensourcedebatte geht wieder los, gell." (Christoph Hugenschmidt)
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