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Dienstag, 30.10.2012
UBS lässt Informatiker im Ungewissen

Die UBS baut weltweit 10'000 Stellen ab. Die IT dürfte stark betroffen sein, doch Details sind noch nicht bekannt.
 
Die Gerüchte der vergangenen Tage haben sich bewahrheitet. Die Grossbank UBS wird bis 2015 weltweit bis zu 10'000 Stellen streichen. Allein in der Schweiz fallen 2500 Jobs weg. Bisher ist noch unklar, wie stark die IT betroffen sein wird. Auf Anfrage von inside-it.ch konnte die UBS nicht beziffern, wie viele Stellen in der Informatik gestrichen werden sollen. Die UBS beschäftigt aktuell weltweit 8200 Personen (Vollzeitstellen) in der IT, davon 3200 in der Schweiz.
 
Mitte Oktober hatte der 'Tages-Anzeiger' berichtet, dass von den aktuell 8200 IT-Jobs weltweit 2000 auf der Kippe stünden, davon 1000 in der Schweiz. Kurz darauf schrieb der 'Sonntag' jedoch, dass insgesamt "nur" 900 Informatik-Stellen weltweit gestrichen werden sollen, davon 300 in der Schweiz.
 
Umbau im Gang
Der Umbau in der IT der UBS ist jedenfalls voll im Gang. Die Grossbank hatte Anfang dieses Jahres Eros Fregonas an Bord geholt, um die Industrialisierung der Banking-Prozesse voranzutreiben. Als ehemaliger CEO von Swisscom IT Services weiss Fregonas gut, wie dies zu bewerkstelligen ist. Kolportiert wird, dass die UBS eine starke Reduktion der für einzelne Projekte angestellten Contractors und von anderen IT-Beratern anstrebt.
 
Auch die Credit Suisse spart derzeit in der Informatik. Den Stellenabbau bezifferte die CS jedoch noch nicht. (mim)
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