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Mittwoch, 23.01.2013
Schweiz bleibt SAP-Land

Der deutsche Software-Konzern setzte letztes Jahr 730 Millionen Franken in der Schweiz um und konnte den Absatz von neuer Software sogar um mehr als 10 Prozent steigern. Zürich, Roche, Ypsomed und Panalpina setzen SAPs neue In-Memory-Datenbank HANA ein.
 
Die Schweiz ist und bleibt fest im Griff des deutschen Business-Software-Giganten SAP. SAP machte letztes Jahr nach eigenen Angaben einen Umsatz von 732 Millionen Franken in der Schweiz. Von den 13,9 Milliarden Franken, die letztes Jahr gemäss dem Branchenverband Swico hierzulande für Software und IT-Services ausgegeben worden sind, gingen also über fünf Prozent nach Regensdorf zu SAP Schweiz und an die Konzernzentrale in Deutschland. Man habe auch letztes Jahr Marktanteile im klassischen ERP-Business gewonnen, so der Hersteller. Die Zahl der Mitarbeitenden von SAP Schweiz, die von 600 auf 617 stieg, hielt mit dem Wachstum des Umsatzes nicht mit.
 
Wie der Hersteller mitteilt, ist der Verkauf von neuen Software-Lizenzen letztes Jahr sogar um eine zweistellige Prozentzahl gewachsen.
 
Neukunden für In-Memory-Datenbank HANA
Auch der Absatz der neuartigen In-Memory-Datenbank SAP HANA hat sich gemäss dem Hersteller gut entwickelt. Zur "schnell wachsenden" Gruppe der HANA-Anwender in der Schweiz gehören gemäss SAP Roche Diagnostics, die Zürich Versicherungen und die Ypsomed-Gruppe. Von SAP nicht erwähnt wird das Logistik-Unternehmen Panalpina, das SAP HANA einsetzt, um ein sehr komplexes Rapportierungssystem für Kunden zu entwickeln.
 
Das weltweit erste HANA Customer Lab, in dem man die Anwendungen der superschnellen In-Memory-Datenbank ausprobieren kann, befindet sich in Regensdorf.
 
Business ByDesign "ausgezeichnet"
Sogar "ausgezeichnet" sei gemäss SAP das Geschäft mit der Internet-Lösung 'Business ByDesign" gelaufen. Die SaaS-Lösung habe sich bei mittelständischen Unternehmen "etabliert". Trotzdem nennt SAP nur zwei Kunden, nämlich BG Ingénieurs Conseil, die in den nächsten Jahren "mehrere hundert Anwender" mit der Online-Lösung ausrüste. Dazu kommt der Liechtensteiner Grosskonzern Hilti, der die kleineren seiner Ländergesellschaften mit Business ByDesign ausstattet. Zudem nennt SAP zwei Neukunden für die vor einem Jahr zugekaufte Lösung für Human Capital Management, SuccessFactors: Nestlé und Swiss Re. (hc)
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