In der Schweiz surft man europaweit am schnellsten

Laut dem vierteljährlichen "State of the Internet"-Report von Akamai sind die Schweizer weiterhin Europameister in Sachen Surfgeschwindigkeit, wenn man die realen Verbindungsgeschwindigkeiten betrachtet. Dank einer Temposteigerung von 9 Prozent in den letzten drei Monaten auf eine durchschnittliche Geschwindigkeit von nun 11 Mbit/s liegt die Schweiz auch in der aktuellen Rangliste ganz vorne, gefolgt von Holland (10,1 Mbit/s) sowie Belgien, Grossbritannien und Schweden, die den gemeinsamen dritten Rang belegen.
 
Wie Akamai anmerkt, steigt die durchschnittliche Surfgeschwindigkeit gegenwärtig auch weltweit rasch an. Nach einem Plus von 5,2 Prozent in den letzten drei Monaten liegt sie nun im Schnitt bei 3,3 Mbit/s.
 
Obwohl die Geschwindigkeit in einigen Ländern Europas in letzter Zeit prozentual noch etwas stärker stieg als hierzulande, dürfte unser Land die Spitzenposition noch einige Zeit behalten. Der Tempozuwachs wird einerseits durch Provider bewirkt, die die Bandbreite bestehender Abonnemente erhöhen und andererseits durch die Verbesserung von Kabelnetzen und den Ausbau der Glasfasernetze bis in die Haushalte. (hjm)