Internet-Speed: Schweiz legt zu

Der US-amerikanische Internet-Dienstleister Akamai schreibt in seinem neusten "State of the Internet"-Bericht, dass sich die Durchschnitts-Geschwindigkeit global um 27 Prozent auf 3,8 Megabit pro Sekunde erhöht hat. Die durchschnittliche Spitzengeschwindigkeit wuchs um 38 Prozent auf 23,2 Mbps.
 
Der Internet-Speed stieg auch in Europa, wobei die Schweiz nicht mehr europaweit führend ist wie bis anhin. Bei den durchschnittlichen Internet-Verbindungsgeschwindigkeiten führt Südkorea vor Japan, den Niederlanden und Hongkong. Die Schweiz folgt auf Platz fünf mit einer Durchschnitts-Geschwindigkeit von 12 Mbps. Im Gegensatz zu den vier führenden Ländern konnte die Schweiz allerdings sowohl im Vergleich zum dritten Quartal als auch im Vorjahresvergleich zulegen. (siehe Grafik). Was die Spitzengeschwindigkeit betrifft, figuriert die Schweiz global auf Platz neun mit 44,2 Mbps.
 
Führend ist die Schweiz zudem, was die Verbreitung von IPv6 betrifft. Akamai registrierte im vierten Quartal des letzten Jahres 9,3 Prozent IPv6-Traffic in der Schweiz - ein Wachstum um 33 Prozent verglichen mit dem Vorquartal. Diese Prozentzahl deckt sich in etwa mit jener, die Google gemessen hat.
 
Im aktuellen Report gibt es zudem Angaben zu Cyber-Attacken sowie Netzwerkkonnektivität und -verfügbarkeit. Dazu kommen Messungen der Ladezeiten von Webseiten. Den ganzen Akamai-Bericht gibt es hier. (mim)