Volle Bandbreite: Init7 bringt symmetrisches Gigabit-Internet

Winterthurer Provider Init7 lanciert ultraschnelles FTTH-Angebot für 777 Franken pro Jahr. Kunden müssen die Bandbreite nicht mit anderen teilen.
 
Ini7 kennt man vor allem als Anbieter diverser Access-Dienste für Firmenkunden. Nun lanciert der Winterthurer Internet Service Provider ein Internet-Angebot basierend auf Glasfasertechnologie, das sich an anspruchsvolle Privatnutzer richtet. Unter der neuen Marke Fiber7 bietet das Unternehmen für 777 Franken pro Jahr oder 64.75 Franken pro Monat einen Internet-Anschluss mit Gigabit-Speed - und zwar symmetrisch (down- und upstream).
 
Das Angebot ist ab sofort in Kloten, Winterthur und Zürich verfügbar. Bald sollen zudem Adliswil, Basel, Bern, Dübendorf, Köniz, Küsnacht (ZH), Pratteln, Uster, Schlieren, St. Gallen, Zug und andere Städte und Dörfer folgen.
 
Fiber7 basiert auf einem Internet-Backbone mit Terabit-Kapazität - "damit Fiber7-Kunden ihr Gigabit nicht mit anderen teilen müssen", heisst es auf der Website. Die Backbone-Kapazitäten seien so dimensioniert, dass auch in der Prime-Time (abends zwischen 19 und 23 Uhr) keine Engpässe entstehen sollen. Init7-Gründer Fredy Künzler hat den Umstand, dass Gigabit-Leitungen oft auf mehrere Kunden aufgeteilt werden, als Kolumnist von inside-it.ch und inside-channels.ch mehrmals angeprangert. Herkömmliche Breitband-Anschlüsse in dieser Preisklasse seien typischerweise 20 bis 30 mal langsamer beim Downstream, und 50 bis 100 mal langsamer beim Upstream, so Fiber7 in einer Mitteilung. Auf der anderen Seite seien Gigabit-Anschlüsse bisher nur asymmetrisch und zu einem Premium-Preis erhältlich.
 
Fiber7 soll dort erhältlich sein, wo bereits ein Glasfasernetz gebaut wurde. Aktuell sind rund 600'000 Haushalte in der Schweiz angeschlossen. 2015 sollen es über eine Million sein. Kunden benötigen dafür einen Router mit Glasfaser-Optik. (mim)
 
(Interessenbindung: Init7-CEO Fredy Künzler ist Kolumnist von inside-it.ch und inside-channels.ch.)