Zuger IT-Debakel: Politiker fordern personelle Konsequenzen

Der Kanton Zug muss sich eine neue IT-Strategie geben. Dies ist die klare Schlussfolgerung des Zuger Kantonsrat in der Verarbeitung des bekannten Informatik-Flops rund um die gescheiterte Beschaffung einer neuen Software für die Einwohnerkontrolle.
 
Ein heute veröffentlichter Leserbrief zeigt einen Aspekt auf, den wir bisher übersehen haben. In der Debatte im Zuger Kantonsrat letzte Woche haben offenbar die Fraktionen der SVP und der SP den Rücktritt der Leitung des Amts für Informatik und Organisation (AIO) gefordert, wie Kantonsrat Stefan Gisler heute in einem Leserbrief an die neue Zuger Zeitung schreibt. Der Regierungsrat hat auf diese Forderung nicht reagiert. (hc)