Wearables, um Parkinson in den Griff zu kriegen

In einem Pilotprojekt von Intel und der Michael J. Fox Foundation tragen 25 Parkinson-Patienten Fitness-Wearables, um den Krankheitsverlauf besser zu beschreiben, berichtet 'Business Insider'. "Die Antworten stecken in uns, wir müssen nur einen Weg finden, andere in unser Hirn zu lassen, bildlich wie wörtlich, um dieses Rätsel zu knacken", erklärte Michael J. Fox, ein berühmter US-Schauspieler, der selbst an Parkinson leidet.
 
Das Ganze soll sich über eine App abspielen. Sie sammelt Informationen zum Wohlbefinden des Patienten, sowie auch Daten von gängigen Fitness-Geräten. Intel stellt die Infrastruktur bereit und hilft mit beim Entwerfen der Algorithmen für die Datenanalyse.
 
Somit stehen den Ärzten viel mehr Daten zur Verfügung, um den Krankheitsverlauf zu beurteilen. Die zusätzlichen Informationen helfen auch Forschern, die Krankheit besser zu verstehen, so Todd Sherer, Ceo der Fox Foundation. Gelingt das Projekt, könne man sich durchaus vorstellen, Fitnesstracker auch für andere klinische Studien zu brauchen. (csi)