"Hacker" überschwemmen Zürich

Vom nächsten Freitag bis Sonntag treffen sich rund 350 "Hacker" aus ganz Europa in Zürich. Allerdings zu einem durchaus guten Zweck. Bei den Hackern handelt es sich nicht um Kriminelle, sondern um ganz harmlose (denken wir) IT-interessierte Studenten und Programmierer, die an einem sogenannten "Hackathon" um die Wette programmieren werden.
 
Beim Event "HackZürich" im Technopark, das allerdings nicht als Publikumsveranstaltung konzipiert ist, werden die Teilnehmer 40 Stunden Zeit haben, um funktionsfähige Web-, Mobile- oder Desktopapplikationen zu bauen. Ideen dafür können die Teilnehmer in höchstens 45 Sekunden vorstellen, danach sollen sich spontan zwei bis vierköpfige Teams bilden, um die besten Ideen auszuführen. Alternativ können auch von den vielen prominenten Sponsoren vorgegebene Probleme gelöst werden.
 
Teamgedanke und Networking sind zentrale Aspekte des Hackathons, so die Veranstalter. An ähnlichen Events hätten sich auch schon Teams gebildet, die danach erfolgreiche Startups aufgebaut haben. Ein bisschen Recruiting durch die beteiligten Sponsoren dürfte wohl auch nicht ausgeschlossen sein. (hjm)