Aus KTI wird Innosuisse

Die KTI wird in eine öffentlich-rechtliche Anstalt umgewandelt. Damit soll eine Trennung zwischen den strategischen und operativen Aufgaben sowie eine unabhängige Aufsicht gewährleistet werden.
 
Der Bundesrat hat heute die Vernehmlassung des Bundesgesetzes über die "Schweizerische Agentur für Innovationsförderung" eröffnet. Mit der Vorlage soll die gesetzliche Grundlage zur Umwandlung der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in eine öffentlich-rechtliche Anstalt geschaffen werden. Die bisherige Mission der KTI, eine Brücke zwischen Forschung und Markt zu schlagen, bleibe unverändert, so eine Medienmitteilung.
 
Der Gesetzesentwurf weist der neuen Anstalt "Schweizerische Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse)" die bisherigen Aufgaben der KTI zu und legt ausserdem ihre Organisation fest. Dabei soll eine umfassende Trennung zwischen den strategischen und operativen Aufgaben sowie eine unabhängige Aufsicht gewährleistet werden.
 
Prüfung zeigte mangelhafte Führungsstruktur
Die KTI ist bis anhin als ausserparlamentarische Kommission geregelt und ist seit ihrer Einsetzung 2011 mit Entscheidbefugnissen ausgestattet. Es habe sich jedoch gezeigt, dass diese Form für die Förderaufgaben der KTI nicht optimal ist. Wie es in der Medienmitteilung weiter heisst, habe das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation die Organisation des KTI geprüft. Die Analyse hätte gezeigt, dass erhebliche Verbesserungen in den Governance-Strukturen notwendig seien.
 
Gestützt auf diese Analyse hat der Bundesrat das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) vergangenen Herbst damit beauftragt, eine Vorlage zur Umwandlung der KTI in eine öffentlich-rechtliche Anstalt auszuarbeiten. Die Verabschiedung an das Parlament ist im Herbst 2015 vorgesehen. (kjo)