Sunrise zeigt UPC Cablecom an

Zwischen Sunrise und UPC Cablecom läuft ein Streit um Fernsehanschlussgebühren. Sunrise wirft dem Konkurrenten Intransparenz bei den Preisen vor.

Weil bei Cablecom die Grundgebühr für den Kabelanschlusses in den meisten Fällen vom Vermieter abgerechnet und über die Mietnebenkostenkosten bezahlt wird, sähen viele Mieter nicht die vollen Kosten, lautet der Vorwurf von Sunrise. Cablecom verweise bei ihren Preisangaben zu wenig auf diese Tatsache. Sunrise und die weiteren Anbieter müssten dagegen ihre Anschlussgebühren dem Kunden direkt verrechnen.

Sunrise belässt es nicht bei verbaler Kritik, sondern hat die in ihren Augen nicht transparenten Preise beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beanstandet. Zudem hat Sunrise bei der Kantonspolizei Zürich als kantonaler Vollzugsstelle bei Wettbewerbsverletzungen eine Anzeige gegen Cablecom eingereicht. Sunrise-Mediensprecher Roger Schaller bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung der "Schweiz am Sonntag". (sda/hjm)