VBS kauft Entwickler ein

Für das Projekt Unified Communication and Collaboration UCC hat das VBS bei verschiedenen IT-Unternehmen für zehn Millionen Franken rund 75'000 Arbeitsstunden eingekauft.
Fürstliche Entlöhnungen gibt es dabei für einmal nicht: Die Stundensätze bewegen sich zwischen 115 (Freestar Informatik) und 180 Franken (AWK Group).
 
Drei von insgesamt 16 Losen konnten allerdings nicht vergeben werden, wobei sich für zwei kein einziger Bewerber fand. Bewerbungen für das dritte Los wurden für unzureichend gehalten. Die drei Lose seien deshalb abgebrochen worden, schreibt ein Sprecher gegenüber inside-it.ch.
 
Eintausend Krypto-Geräte eingekauft
Erst vor einer Woche hat das VBS laut 'Aargauer Zeitung' bei der Zuger Crypto AG rund tausend Chiffriergeräte beschafft.
 
Was für Geräte das sind, bleibt allerdings geheim. Auf die Nachfrage hin, wie das Militär Hintertüren oder ähnliches in den Geräten ausschliessen will, hat inside-it.ch lediglich erfahren, dass "Sicherungssysteme unabhängig vom Hersteller programmiert und aktiviert werden können". Hoffen wir, dass das reicht. (mik)
 
Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels stand, dass es um das neue Führungsnetz vom VBS geht. Das ist falsch. Zwischen dem Projekt Unified Communication and Collaboration UCC und dem Führungsnetz besteht kein Zusammenhang. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.