Plan zur Einführung des elektronischen Patientendossiers

Das BAG und eHealth Suisse haben einen Zeitplan publiziert, der die Hürden bis zur endgültigen Einführung des elektronischen Patientendossiers aufzeigen soll.
 
"Die Einführung eines schweizweiten elektronischen Patientendossiers (EPD) ist ein komplexes Zusammenspiel von rechtlichen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen", heisst es in einem Schreiben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und eHealth Suisse, das Koordinationsorgan Bund-Kantone. Vor diesem Hintergrund haben sie einen Einführungsplan erarbeitet, der die notwendigen Vorgaben abbilden soll. Gemäss dem Zeitplan - unter der Voraussetzung, dass alles reibungslos abläuft - soll das EPD ab dem ersten Quartal 2018 operativ eingeführt werden können.
 
Der Zeitplan beinhaltet unter anderem die Arbeiten rund um das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG). Gemäss der aktuellen Planung sollen sämtliche rechtliche Fragen rund um EPD im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein. Ausserdem hält der Plan fest, wo finanzielle oder zeitliche Risiken bei der Einführung des EPDs bestehen könnten. Dazu gehören etwa die Ausschreibung, Beschaffung und Realisierung weiterer Services und Dienste, beispielsweise der Zentralen Abfragedienste. (kjo)