Kein Deal zwischen Vodafone und Liberty Global

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone und der US-Kabelnetzbetreiber Liberty Global haben ihre Gespräche über einen möglichen Sparten-Tausch beendet. Dies teilte Vodafone am Montag mit. Die Aktie verlor im frühen Handel mehr als sieben Prozent.
 
Der weltweit zweitgrösste Mobilfunkanbieter hatte im Juni angekündigt, mit Liberty Verhandlungen zu führen. Eine vollständige Fusion stand laut Vodafone jedoch nie im Raum.
 
Vodafone wurde in der Vergangenheit immer wieder ein Interesse an Europas grösstem Kabelnetzbetreiber Liberty Global nachgesagt, zu dem auch der Schweizer Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom gehört. Experten mutmassten, Vodafone interessiere sich vor allem für die britische Liberty-Global-Sparte Virgin Media.
 
Auf der anderen Seite dürfte Liberty ein Auge auf Vodafones Kabelgeschäft in Deutschland geworfen haben, hiess es. Vodafone ist Besitzer von Kabel Deutschland, dem grössten Kabelnetzbetreiber in unserem nöfdlichen Nachbarland. (sda/hjm)