Swisscom baute UCC-Plattform für 30'000 SBB-User

30'000 SBB-Mitarbeiter arbeiten heute mit Lync, respektive Skype for Business. Eingeführt hat die neue Kommunikations-Plattform Swisscom. Der Auftrag beinhaltet neben dem Aufbau auch den Betrieb der Lync-Plattform als SaaS-Lösung sowie die Integration in die bestehende Provisionierungs- und Active-Directory-Umgebung der SBB. "Entstanden ist eine der grössten gemanagten Microsoft-Lync-Plattformen der Schweiz auf Basis von SaaS", sagt Ronald Muster, Key Account Manager bei Swisscom.
 
Der Ausschreibung von 2013 zufolge, sollten die neuen Gebäude der SBB in Olten, Wankdorf und Westlink mit mobilen Arbeitsplätzen ausgestattet werden. Die Mitarbeiter erhalten ein Notebook oder Tablet sowie ein Smartphone als Primärtelefone. Diese Geräte sollen möglichst umfassend mit Unified Communication ausgerüstet werden, so die Ausschreibung. Der Zuschlag wurde im Sommer 2013 zu einem nicht genannten Preis an Swisscom IT Services vergeben.
 
Den SBB-Mitarbeitern stehen damit ein Kommunikations- und Kollaborations-Tool (UCC) inklusive Messaging, Online-Meetings oder Desktop-Sharing zur Verfügung. Die Akzeptanz unter den Anwendern sei sehr gut, so Andreas Blum, Leiter Solution Center Cargo, Konzernbereiche und ICT Workplace. Mit einer eigenen Homepage, Kurzanleitungen, Infoständen und webbasierten Trainings seinen die Mitarbeiter in die neue Plattform eingeführt worden. Hinzu kommen die sogenannten UCC-Ambassadoren: Dabei handelt es sich um Lernende von Swisscom, die die SBB-Angestellten an ihren Arbeitsplätzen in die Bedienung der UCC-Tools eingeführt haben. (kjo)