"Requirements Day" geht, "Upfront Thinking" kommt

Der Swiss Requirements Day "beerdigt sich selbst", schreiben heute die Veranstalter dieser Konferenz, die seit 2010 jährlich in Zürich durchgeführt wurde. Sie wird aber ersetzt durch eine ähnlich gelagerte aber thematisch ausgeweitete Konferenz namens Upfront Thinking. Die erste Upfront-Thinking-Konferenz wird am 22. Juni 2016 im Shilcity Arena in Zürich durchgeführt. Sie soll in einem ähnlichen Rahmen wie die Requirements Days stattfinden und wieder etwa 500 Teilnehmer zusammenbringen.
 
Die bisherigen Kernthemen der Requirements Days, Requirements Engineering, Business Analyse und System Engineering, hätten heute einen schweren Stand, argumentieren die Veranstalter: "Die Digitalisierung schreitet in Riesenschritten voran. Es muss schneller geliefert werden." Vorbereitendes Denken werde dabei eher als Hemmschuh empfunden, der die Lieferung verzögert. Zusätzlich würden viele Agilität als Ausrede benützen, "um nicht vorausschauend handeln zu müssen."
 
Vorausschauendes Denken sei aber weiterhin notwendig und solle durch die Upfront-Thinking-Konferenz gefördert werden. An der Veranstaltung soll unter anderem besprochen werden, welche vorbereitenden Aktivitäten immer noch erledigt werden müssen, bevor man mit dem Schreiben der Software beginnt, oder wie man "Big Upfront Design" verhindert und die Vorteile der Agilität nützt. Die klassischen Themen der Requirements Days werden dabei weiterhin vorkommen, neu kommen Themenbereiche wie Design Thinking, User-Experience und Human Centric Design hinzu. An der Konferenz werden laut dem Veranstaler SwissQ unter anderem Vertreter der Unternehmen Basler Versicherung, Credit Suisse, Cistec, Migros, Schindler Elevator, SIX und UBS auftreten. (hjm)