Schweizer Handel glaubt an Apple Pay

Die Swiss Mobile Association (Smama) hat gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Schweizer Detailhändler zu Mobile-Commerce befragt. Ein Grossteil der Unternehmen steht im M-Commerce noch in der Anfangsphase und gerade einmal vier Prozent der Teilnehmer verfügen über Best Practices für den M-Commerce. Nur ein glaubt Viertel an eine Steigerung des Umsatzes im M-Commerce. Zu den wichtigsten Trends im M-Commerce gehören nach Angaben der Detailhändler Responsive Design und In-Store Mobile-Payment.
 
Schweizer glauben an internationalen Anbieter
Obwohl in der Schweiz 80 Prozent der Bevölkerung mobil auf das Internet zugreifen, beurteilt die Mehrheit der Detailhändler den Marktdruck für M-Commerce als gering. Zudem gab rund ein Fünftel der Befragten eine fehlende Nachfrage und fehlendes Know-how als grösse Hindernisse für M-Commerce-Aktivitäten an. Angebote scheitern zudem an fehlenden personellen und finanziellen Ressourcen, wie aus der Studie hervorgeht.
 
Befragt nach dem Mobile-Payment-Anbieter der sich längerfristig in der Schweiz durchsetzen werde, glauben die Schweizer Detailhändler an einen internationalen Player. Mit 37 Prozent war Apple Pay die am häufigsten genannte Lösung gefolgt von Google Wallet mit 15 Prozent. An dritter Stelle folgt die Lösung von Postfinance. 12 Prozent der Befragten glaubte an die Swisscom-Lösung Tapit, deren Ende jedoch kürzlich bekannt wurde.
 
Für die Studie wurden 1200 Unternehmen telefonisch zur Teilnahme eingeladen. Mehr als die Hälfte der Angefragten lehnte eine Teilnahme ab, weil bisher noch keine Aktivitäten im M-Commerce vorgenommen wurden. (kjo)