Microsoft schnappt sich Big-Data-Startup Metanautix

Der Techgigant Microsoft hat die Übernahme von Metanautix bekannt gegeben. Der Preis wird nicht genannt. Die Technologie des vor drei Jahren gegründeten Unternehmens basiert auf der Quest-Plattform. Diese ermöglicht es, Daten, die in verschiedenen Cloud-Umgebungen gespeichert sind, mittels SQL-Abfragen zu durchsuchen. Dadurch können Daten aus der Public-Cloud mit lokal gespeicherten Daten kombiniert werden, wie die Redmonder in einem Blogeintrag schreiben. Die Technologie werde in Microsofts SQL-Server, Azure-Cloud-Services sowie in die Cortana-Analytics-Produkte integriert.
 
Die Metanautix-Lösung könne Daten über Data-Warehouses hinweg integrieren, wie etwa SQL Server, Oracle und Teradata sowie quelloffene NoSQL-Datenbanken wie MongoDB oder Cassandra. Hinzu kommen Systeme wie Salesforce sowie weitere Cloud- und lokale Speichersysteme, schreibt Joseph Sirosh, Corporate Vice President, Data Group, Microsoft. Die Technologie eignet sich demnach insbesondere für grosse Unternehmen, deren Datensätze heterogen sind. In den kommenden Monaten will Microsoft weitere Details bekannt geben, was der Konzern mit der nun übernommenen Metanautix-Technologie vor hat. (kjo)